Krach & Keks













Ab 9
Ausgangspunkt für die Entwicklung des Theaterstücks waren 30 von Schulklassen selbst geschriebene Geschichten zum Thema Kinderrechte in 2024. Da heraus ergab sich eine Trilogie von 3 Stückentwicklungen.
Krach & Keks ist die erste davon. Sie erzählt anhand von ineinander verwobenen Geschichten, wie sich Familie anfühlen kann, wie es krachen kann, wenn Kinderrechte den Interessen von Erwachsenen zuwiderlaufen und wie Zuversicht entseht, wenn die Perspektiven von Kindern Berücksichtigung finden.
Eigentlich wollten vier Schauspieler*innen und ein Cellist heute ein Stück über Kinderrechte spielen. Aber gleich am Anfang läuft alles anders: Yana weigert sich, Klavier zu spielen, sie wollte das nämlich nie! Das war der Traum ihrer Eltern, nicht ihrer. Sie will lieber richtig Krach machen. Also beschließen alle zusammen: Heute spielen wir das Stück so, wie wir es wollen!
Daraus entsteht eine wilde, lustige und manchmal auch traurige Reise durch viele Geschichten. Die Schauspielerinnen erzählen von Kindern, die mutig sind, die träumen, wütend sind oder Angst haben und die lernen, für sich einzustehen; von einer Klassenfahrt ans Meer für die das Geld nicht reicht, über streitende Eltern und einen geplatzten Geburtstagsfeier mit Keksen statt Torte, den Mut, sich Hilfe zu holen, wenn es zuhause Probleme gibt, bis hin zur ersten Liebe wider aller Vorurteile. Sie zeigen, wie wichtig Kinderrechte sind, und dass jedes Kind Platz und Ermutigung/Unterstützung braucht, um es selbst zu sein.
Manchmal kracht es dabei ganz schön – aber am Ende finden alle zusammen. Sie erkennen: Familie kann vieles sein – laut oder leise, klein oder groß, bunt oder selbst gewählt als Wahlfamilie. Gemeinsam beschließen sie, weiter laut zu sein, zusammenzuhalten und Krach zu machen, für sich und für die Rechte aller Kinder!
Es ist ein berührendes, wildes, ehrliches Stück mit viel Musik.
Die Textfassung wird mit der preisgekrönten Kinder- und Jugendbuchautorin Chantal-Fleur Sandjon erarbeitet (Deutscher Jugendliteraturpreis 2023), die Regie führt Philipp Harpain, Kinderrechtsexperte und freier Regisseur (bis Sommer 2025 Leiter des GRIPS-Theaters).
Themen: Familie, Kindheit, Musik, Verletzlichkeit, Freundschaft, Emanzipation, Hoffnung, Kinderrechte!
Regie, Bühne, Songs & Arrangements: Philipp Harpain
Textfassung: Chantal-Fleur Sandjon & Ensemble
Künstl. Projektleitung/Dramaturgie: Dirk Brauner
Kostüme: Katrin F. Bischof
Ausstattung Bühne: Marco Riedel
Licht: Iana Boitcova
Sound: Tina Kovalski
Schauspiel: Adrienn Bazsó, Yana Lova, Sara Spennemann, Oleksandr Koval
Violoncello: Radu Nagy
Theatervermittlung: Elena Breschkow
Projektidee: Pascale Senn Koch
Die Realisierung des Projekts Trilogie der Kinderrechte/Teil 1 wird aus Mitteln der DKLB-Stiftung (LOTTO-Stiftung Berlin) ermöglicht
Termine
Eintrittpreise
Schulklassen, Gruppen*:
7,00 Euro**/9,00 Euro
*Je Gruppe, Klasse sind 2 Begleitpersonen frei.
**mit dem Ermäßigungsschein vom Theater der Schulen/JugendKulturService.
Hier gehts zum Reservierungsformular für Schulklassen
Einzelpreis (bis 2 Personen):
12,00 Euro pro Person
Familienpreis (ab 3 Personen):
10,00 Euro pro Person
Gruppenpreis (ab 5 Personen):
9,00 Euro pro Person
Partnerklassen gesucht, die den Entwicklungsprozess des Theaterstücks begleiten möchten und zu offenen Proben sowie zur Premiere eingeladen werden!
5,00 Euro/Schüler:in
Bitte melden unter info (at) theater-morgenstern.de